Technik, altgriechisch téchne, heisst auch Handwerk und Kunst. Witz: Kunst ist etwas was du machst aber nicht kannst, denn wenn du es kannst, ist es keine Kunst mehr.
 
 

Die Leitbilder der Mediation

Das Harvard-Konzept ist ein interessengeleitetes Verfahren um ein Problem zu lösen.

Die Prinzipien im Harvard-Konzept lauten:
1.
Behandle die beteiligten Menschen und die Probleme getrennt voneinander.
2. Konzentriere dich auf Interessen nicht auf Positionen.
3. Entwickle Optionen zum beidseitigen Vorteil.
4. Bewerte Optionen nach objektiven Kriterien.

 

In jeder der sechs Phasen können und sollen Sie frei darüber entscheiden, welche beste Alternative Sie zu einem Verhandlungsabkommen in der Mediation haben.
BATNA
Best alternative to negotiated agreement = beste Alternative zu einer ausgehandelten Einigung markiert das bessere Ende des bisherigen Lösungsrahmens ohne Mediation. Das Ziel ist eine Einigung, die besser oder mindestens so gut ist, wie die beste Verhandlungsalternative ohne Mediation.

Oder Sie können nach WATNA abwägen, was schlimmtenfalls passieren kann, wenn Sie die Mediation entweder von vornherein ablehnen oder aus ihr herausgehen.

WATNA Worst alternative to negotiated agreement = schlechteste Alternative zu einer ausgehandelten Einigung markiert das untere Ende des bisherigen Lösungsrahmens ohne Mediation.

Es geht bei BATNA und WATNA zusammengefasst also um, was in der Mediation bestenfalls oder schlimmstenfalls passieren kann.

Der Transformationsansatz stellt den Menschen mit seinen Bedürfnissen noch viel deutlicher in den Mittelpunkt.

Der Transformationsansatz besagt:
Jeder Mensch ist einmalig – so gesehen, ist keine Veränderung möglich, aber das Verhalten, die Haltung kann verändert (transformiert) werden.
Die Beteiligten werden zu mehr Selbsterkenntnis befähigt. Sie lernen sich gegenüber Andersdenkenden zu öffnen, deren Situation nachzuvollziehen und deren Einstellung zu begreifen. Zum einen werden so Problemlösungen gefunden, zum andern werden stabile und dauerhafte Beziehungen entwickelt.

Seine Zielgrössen sind:
1. Bestärkung: Die Befähigung und Bestärkung der Konfliktparteien zur Formulierung und Klärung eigener Interessen und Bedürfnisse.
2. Anerkennung: Die Anerkennung der gegenseitigen Sichtweisen, Interessen und Bedürfnisse.