Der Ursprung allen Konflikts ist, dass ich nicht sage, was ich meine und nicht tue, was ich sage.- Martin Buber

 
 

Konflikte sind meistens das Ergebnis einer misslungenen Kommunikation, empfundenem Unrecht und/oder die Empörung des Tun oder Nicht-Tun der Gegenseite.
Sie gehören in allen Lebensbereichen zu uns. Auseinandersetzungen, Missverständnisse, Unverständnisse können sich zu einem heftigen Streit entwickeln.
Streit und Gerichtsverfahren kosten Geld, Energie und Zeit.
Diese Art von Konfliktlösung lassen immer einen Verlierer zurück.

Entscheidend ist es jetzt, wie dieser Konflikt gelöst wird.
Ein Konflikt ist wie ein Gewitter, ist auch reinigend und ist eine Chance zu einem gemeinsamen Neuanfang.
In der heutigen Zeit ist ein neuer Weg zur Bewältigung von Konflikten gefragt.

 

Mediation bedeutet Vermittlung und ist ein Verfahren zur Konfliktlösung.

Ein Mediator ist als allparteilicher Dritter bei der Konfliktlösung behilflich, d.h. die Lösung eines Konfliktes wird nicht vom Mediator vorgegeben, sondern von den Teilnehmern erarbeitet.
Dabei hilft der Mediator den Teilnehmern sich über ihre Gefühle und Interessen klar zu werden und sie verständlich zum Ausdruck zu bringen. Das gemeinsame Ziel ist es, eine Lösung ohne Verlierer zu finden.

Die 4 tragenden Säulen der Mediation sind

Die sechs Merkmale
1. Der Mediator als externer Dritter. 2. Die Allparteilichkeit des Mediators. 3. Die Eigenverantwortlichkeit jedes
Teilnehmers. 4. Das Fall- und Problemspezifische. 5. Die Ergebnisoffenheit des Konflikts. 6. Die Einbeziehung aller Konfliktparteien.
Ist eines dieser Merkmale nicht gegeben, so können wir nicht von Mediation reden.

Die vier Grundhaltungen des Mediators
1. Das einfühlende Verstehen (=Empathie) 2. Die Echtheit (=Authentizität) und Klarheit 3. Die Wertschätzung jeder Konfliktpartei 4. Das systemische Denken, das Konflikte von bestehenden Systemen her verstehen will.

Die sechs Verfahrensschritte
Die Verfahrensschritte oder die sechs Phasen sind im nächsten Kapitel aufgelistet.

Die wichtigsten Mediations- bzw. Kommunikationstechniken

1. Kooperative Gesprächstechniken wie: die Fragetechniken, das Paraphrasieren oder Spiegeln, die Ich-Botschaften, das Differenzieren, das Zusammenfassen.
2. Kreativtechniken
2 a) Assoziationstechniken wie: das Brainstorming, das Mind-Mapping.
2 b) Imaginationstechniken wie: das Rollenspiel.
2 c) Techniken der systematischen Ideensuche wie: die Umkehrmethode.
3. Operationalisierungstechniken wie: die Aktionspläne, die PMO-Methode (Plus-Minus-Offen), die Machbarkeits-Checks wo es um die konkrete Umsetzung gefunderner Handlungsmöglichkeiten in eine Lösung geht.

Ich gehe bei dieser "Mediationspartitur" nicht weiter in die Tiefe. Meine Hompage soll übersichtlich bleiben und für Sie nur das Wichtigste zusammenfassen.